Steffi, Suzi und
Karl-Heinz beim Abbau der Pavillons
Herzlichen Dank an die Musiker, die sich nicht von Nässe und
Dauerregen beeindrucken ließen! Die ihre einfühlsamen Balladen oder knackigen
Rocknummern mit ihrer ganzen Anteilnahme spielten.
Mit so viel Seele und Herz, dass viele Passanten das
Hundewetter ganz vergessen hatten.
Wir hatten an diesem verregneten Wochenende wohl sicher nur Künstler, denen es
viel mehr um ihre Beiträge ging als um die Groschen im Hut! Wer sich Zeit
genommen hat und alle Plätze (und zum richtigen Moment) aufsuchte, hat
unweigerlich gespürt, dass einige Musiker anwesend waren die auch größeren
Konzertsälen alle Ehre gemacht hätten! Für mich persönlich war es rührend
anzusehen, wie die Musiker in ihren Klängen aufgingen, sich stundenlang in ihrer
Musik vertieften und das miese Wetter teils gar nicht wahrnahmen. Aus Gesprächen
mit einigen Künstlern weiß ich, dass die widrigen Bedingungen auch ihre Vorteile
hatten. Die "Virtuosos" kamen freudestrahlend am Sonntagabend zum Festivalzelt
und meinten schon sehr lange nicht mehr so schön gespielt zu haben! Andere
lobten die Ruhe in der man auch mal leise Töne wahrnehmen konnte. Es wird auch
am spärlichen aber erlesenen Würzburger Publikum gelegen haben. Denn wer sich
bei solch einem Sauwetter hinstellt und zuhört, dem sind die Beiträge wichtig,
nicht nur schnell shoppen und Eis essen!
Doch die Comedy-Stars sorgten schon dafür,dass es nicht nur
beschaulich zuging! "Miss Minetti" und Kollegen hatten sogar bei Regen guten
Zuspruch. Und wer die grooves von "Äl Jawala" hörte, tanzte sowieso auf der
Stelle. Übrigens, liebe Mitmusiker, hier hättet ihr einen Ausnahmebassisten von
Weltrang erleben können!!!
Natürlich war nicht alles eitel Sonnenschein!
Etliche Gruppen kamen bei dem Wetter erst gar nicht angereist, so dass das
komplette Programm immer wieder spontan umgestaltet werden musste. Die Pavillons
reichten nicht aus, aber einige verständnisvolle Geschäftsleute stellten spontan
überdachte Flächen für die Künstler zur Verfügung. (Danke,
ORSAY, H&M, und Cafe Scala!) Ich konnte es zwar nicht nachvollziehen, aber unser Catering muss echt
herb gewesen sein! Der Boss der Guggemusik (extra den Urlaub für das StraMu
abgebrochen!) konnte seine Crew nach dem Versuch der Einnahme einer verdienten
Mahlzeit nicht mehr halten, sodass sie empört wieder abreisten. Natürlich gingen
diese Probleme nicht unberührt am StraMu-Team vorbei! Vor allem die
(ehrenamtliche!!!) Hauptorganisatorin Antje musste sich immer wieder das selbe
Lamento anhören! Beim Abbau in Nacht und Platzregen demolierten wir dann auch
noch den Pavillon von Sabine! (Sorry Sabine, aber da hat so ein Nippel einfach
nicht nachgeben wollen...) In dem Moment hatte ich echt keine Lust mehr auf
StraMus!
Doch jetzt, wo die Klamotten wieder trocken sind und der
ganze Ramsch aufgeräumt ist (hoffentlich!), möchte ich die gewonnenen Eindrücke
nicht missen und freue mich eigentlich schon aufs nächste Jahr! Nach diesem
Scheißwetter haben wir wenigstens für die nächsten 10 Jahre Sonnenschein und
blauen Himmel für unser StraMu verdient! Danke Antje!
Peter Näder, Popularmusikbeauftragter des Bezirks
Unterfranken